30.10.2017 in Allgemein

Michael Müller fordert solidarisches Grundeinkommen

 

In einem am 29. Oktober 2017 im Tagesspiegel erschienen Beitrag fordert der Berliner SPD-Landesvorsitzende und Regierende Bürgermeister Michael Müller ein solidarisches Grundeinkommen, um eine solidarische Gemeinschaft zu gestalten, „in der jeder nach seiner Möglichkeit etwas einzahlt – mittels Steuern und der Bürgerabgabe, oder eben durch seine Solidar-Arbeit, für die er ein Solidar-Grundeinkommen erhält.“ Denn auch zukünfig werde es viele Menschen geben, die aus verschiedenen Gründen nicht fit für den Arbeitsmarkt sind. Das Recht auf soziale und persönliche Sicherheit, gute Bildung für alle und Arbeit als Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe sind für die Sozialdemokratie von zentraler Bedeutung.

 

 

15.12.2015 in Allgemein

Wir trauern um Jürgen Müller

 

Die SPD Tempelhof trauert um ihr langjähriges Mitglied und ihren ehemaligen Abteilungsvorsitzenden, Jürgen Müller, der im Alter von 74 Jahren am 3. Advent verstorben ist. Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei seiner Familie!

Jürgen Müller war für viele von uns nicht nur ein Genosse, sondern ein enger Freund und Weggefährte. 1963 trat der gelernte Schriftsetzer in die Neuköllner SPD ein. Mitte der 70er Jahre führte ihn sein Weg nach Nord-Tempelhof. Er wurde Schriftführer, kurze Zeit später stellvertretender Abteilungsvorsitzender. Von 1984 bis 1991 lenkte er die Geschicke der SPD Tempelhof als Abteilungsvorsitzender. Die SPD blieb immer seine politische Heimat, trotz vieler Themen, die ihn nachdenklich stimmten und mit denen er nicht einverstanden war, u.a. Kriegseinsätze mit deutscher Beteiligung.

Jürgen Müller besuchte, sofern es ihm gesundheitlich möglich war, alle Abteilungsversammlungen und übernahm Verantwortung als Kreis- und Landesdelegierter und von 1981 an für acht Jahre als Mitglied in der Bezirksverordnetenversammlung. Über 20 Jahre setzte er sich für die Interessen der Selbständigen in der AGS ein, der Arbeitsgemeinschaft Selbständige in der SPD, deren Landesvorsitzender er 11 Jahre lang bis 2001 war. In seiner Zeit als Vorsitzender kümmerte sich die AGS sehr stark um die Gewerberaummieten, die vielen kleinen Unternehmen schwer zu schaffen machten.

Neben seinen vielfältigen politischen Aktivitäten war Jürgen Müller aktives Mitglied der Goethe-Gesellschaft Berlin und engagierte sich in der Hausgemeinschaft Schulenburgring 2, um die Erinnerung an die historischen Ereignisse in diesem Haus weiterzutragen.

Mit seiner Druckerei war Jürgen Müller im Kiez bei Problemen ein Ansprechpartner, der immer ein offenes Ohr und Ideen hatte. Neu-Tempelhof verliert mit ihm einen Teil seiner Seele.

Die SPD Tempelhof verliert mit Jürgen Müller einen herzensguten, klugen und streitbaren Genossen, dessen Zuversicht in eine bessere Welt beeindruckend war. Wir werden ihn nicht vergessen.

Der geschäftsführende Abteilungsvorstand
im Namen der SPD Tempelhof