Michael Müller ist neuer Landesvorsitzender und Spitzenkandidat der SPD Berlin

Veröffentlicht am 30.04.2016 in Landes-SPD
 

Der neue geschäftsführende SPD-Landesvorstand (Foto: Marco Urban, www.marco-urban.de)
Mit 81,7 Prozent der Stimmen ist Michael Müller am Sonnabend zum neuen Landesvorsitzenden der Berliner SPD gewählt worden. Gleichzeitig nominierten die mehr als 240 Delegierten des Parteitages im Neuköllner Estrel-Hotel den Regierenden Bürgermeister mit überwältigender Mehrheit zum Spitzenkandidaten für die Wahl zum Abgeordnetenhaus am 18. September.
 
In seiner Rede betonte Müller, dass die SPD ihren Anspruch neu definieren müsse – inhaltlich und in der Auseinandersetzung mit den politischen Konkurrenten.
Die Stadt müsse weiterhin offen und tolerant bleiben. “Unser Berlin ist lauter als die Stimmen der Unmenschlichkeit”, rief Müller den Delegierten zu. Deswegen müsse man in dieser Zeit die Kräfte bündeln und eine Politik aus einem Guss machen.
In Bezug auf die Flüchtlingspolitik betonte der Regierende Bürgermeister, dass er weiterhin Menschen helfen wolle, die in Not sind. Gleichzeitig sei bei der Integration der Menschen aber auch der Bund in der Pflicht.
 
Neben der Bildungs- und Wohnungspolitik ist Müller vor allem die Familienpolitik ein wichtiges Anliegen. Die Situation der Alleinerziehenden zu verbessern, sei ein zutiefst soziales Thema.
 
Müller zeichnete in seiner Rede insgesamt ein Bild von einer menschlichen Metropole, in der das Gemeinwohl wachse und nicht der Egoismus. Zu Müllers Stellvertretern im Landesvorstand wählte der Landesparteitag Andreas Geisel (80,6 Prozent), Barbara Loth (86,9 Prozent) Mark Rackles (90,3 Prozent) und Iris Spranger (74,7 Prozent). Neue Landeskassiererin ist Angelika Schöttler mit 67,5 Prozent der Stimmen.
 
Die Rede von Michael Müller in voller Länge gibt es hier im Video zum Anschauen.