Gedenken zum 68. Jahrestag des Endes der Berliner Luftbrücke

Veröffentlicht am 13.05.2017 in Berlin
 

Michael Müller bei seiner Gedenkansprache auf dem Platz der Luftbrücke

Es ist viel mehr als ein bloßes Ritual, wenn sich jedes Jahr am 12. Mai um 11 Uhr ein paar Hundert Menschen auf dem Platz der Luftbrücke versammeln, um des Tages zu gedenken, an dem die Berliner Luftbrücke im Jahr 1949 endete.

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller würdigte in seiner Rede die Verdienste der Piloten, von denen einige ihr Leben verloren. Es wird geschätzt, dass etwa 100 Menschen durch Unfälle ums Leben kamen.

Die Feierstunde auf dem Platz der Luftbrücke folgt in jedem Jahr einem eingespielten Plan. Militärmusik, Gebet, Rede des Regierenden Bürgermeisters, Beitrag einer Schülergruppe – diesmal der Chor der Gail-Halvorsen-Schule – Parade der Kränze, richten der Kranzschleifen, gefolgt vom „Guten Kameraden“, ein rund 100 Jahre altes Militärmusikstück, das immer wieder für eine Gänsehaut sorgt. Zum Schluss erklingen die Nationalhymnen der USA, Frankreichs, Groß Britanniens und Deutschlands.

Gerade in einer Zeit, in der wir uns um die demokratische Entwicklung in den USA sorgen, müssen wir uns auf die besonderen Beziehungen zwischen den USA und Deutschland besinnen. Die Rettung Berlins im Kalten Krieg, den Wiederaufbau unseres Landes aus Schutt und Asche, haben wir im Wesentlichen den USA zu verdanken.